Die alten Spartaner pflegten zu sagen:
Willst du stark werden, dann laufe.
Willst du gesund sein, dann laufe.
Willst du klug sein ... dann laufe.
Walken ist auch sehr empfehlenswert.
(Übrigens war Platon von den Spartanern so angetan, dass er seinen Idealstaat nach dem Modell Spartas entworfen hat.)
Ein Apfel verbessert die Aufnahme von Vitamin C um das Vielfache.
Der Tip für Sie von Kollege Dr. Strunz: 4 Zitronen ausdrücken und zusammen mit einem Apfel zu sich nehmen.
Optional (um den Geldbeutel zu schonen) kann auch Ascorbinsäure aus der Apotheke statt der Zitronen verwendet werden. Äpfel enthalten im übrigen mehrere Dutzend größtenteils unerforschter Wirksubstanzen. Nach aktuellem Forschungsstand kann Vitamin C nicht überdosiert werden. Im Gegenteil: Die körpereingenen Vitamin C - Speicher in den Nieren sind auf 300-500 mg beschränkt. Schon eine einzige Zigarette verbraucht 25 mg. Vitamin C ist aber nicht nur eine wichtige Maßnahme gegen Schadstoffe, die bei der Nahrungsverbrennung anfallenden Radikale müssen ebenfalls neutralisiert werden (Das ist nach der Abnutzungstheorie auch der Grund für die Annahme, daß die Belastung des Körpers mit jedem Gramm unnötig zu sich genommenem und verbranntem Fett ansteigt). Wegen der Speicherbegrenzung wird zu einer über den ganzen Tag verteilten, regelmäßigen Aufnahme von Vitamin C geraten.
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Was ist das?
Feeding ist ein neuer Trend aus den USA. Übersetzt bedeutet es "Mästen". Gefeedet werden jedoch keine Tiere, sondern Frauen. Der Feeder geilt sich am Fett der Gefeedeten auf und lässt keine Chance aus, diese mit Kalorien zu beglücken. Die Diät besteht zum Großteil aus Fast Food, IceCream oder einfach flüssigem Fett, welches mit Hilfe eines Schlauches direkt in den Magen gepumpt wird.
link: Feeder UK
Wieso Frauen gerne gefeedet werden wollen?
Einerseits liegt es in der Natur der Frau, sich vom Manne ernähren zulassen. Andererseits ist die "moderne" Frau von den knackigen, superdünnen Models desillusioniert, sodass die Beziehung zu einem Feeder eine gute Ausrede ist, sich gehen zu lassen.
Zuletzt stellt sich die Frage was gegen feeding eizuwenden ist und ob die gefeedeten Frauen Opfer eines Perversen sind oder Täter, als fresssüchtige Faullenze?
Seit ich von diesem Phänomen erfahren habe sehe ich Fette aus einer anderen Perspektive, wobei der schlimmste Feeder immer noch die Nahrungsmittel- und FastFood-Industrie ist. Jedoch gehört zu einem Feeder immer noch eine Gefeedete.
RTL hat kürzlich diesen Trend nach Deutschland gebracht, auch im Netz breitet er sich global aus.
Als neuste Variante hat sich das Automanuelle Feeden (Self-feeding) herausgebildet. Dabei ist man Täter und Opfer zugleich. Endlich ein Weg sich gehen zu lassen und dabei voll im Trend zu liegen. Dass diese Variante einen extremen Erfolg haben wird lässt sich jetzt schon mit Zahlen bestätigen. Waren in den 80er-Jahren 14,5 der US-Amerikaner fettleibig so verdoppelte sich die Zahl in den letzten 20 Jahren auf 31% (Quelle taz).
Mit der üblichen Zivilisationskost nimmt der Durchschnittsbürger täglich zwischen 15 und 30 Gramm Kochsalz zu sich, das sind 5 bis 6mal soviel, wie der Organismus benötigt.
Fast 40% der täglich verzehrten Kochsalzmenge stammt aus Brot und Backwaren, 30% aus Fleisch und Fleischwaren, 7% aus Käse und Quark, 5% aus Gemüseprodukten, 4% aus Fisch und Fischwaren und 8% aus Getränken und sonstigen Gerichten.
Vor allem bei Wurst und Fleischerzeugnissen ist Vorsicht geboten, denn hier wird Salz zum Zweck der Konservierung in grossen Mengen eingesetzt. Die oft als gesund geltende Sojasoße ist ausserordentlich salzhaltig und somit gesundheitlich nicht unbedenklich. Ein Esslöffel (20ml) enthält etwa 3g Kochsalz.
Der überhöhte Salzkonsum fördert eine Reihe lebensverkürzender Gesundheitsstörungen, vor allem Bluthochdruck, wovon 10 bis 20% der Bevölkerung betroffen sind, mit ihren Folgeerscheinungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen.
(Quelle: s.u.)
"Der geschälte Naturreis (brauner) Reis ist die eigentliche Reisfrucht und stellt ein vollwertiges und gesundes Lebensmittel dar. Leider setzt sich sich das Denaturieren des vollen Reiskorns durch, so dass Reis im konventionellen Handel vor allem als nährstoffreduzierter polierter ´weisser´ Reis angeboten wird."
"Beim Polieren wird der Keim entfernt und Fruchtschale, Samenschale und Silberhäutchen abgeschliffen. [...] In Asien führte die Umstellung vom traditionellen Naturreis auf den denaturierten weissen Reis, der armen Bevölkerungsschichten als Symbol für Wohlstand galt, zu der Vitaminmangelkrankheit Beri Beri. Eine Spezialform ist der sogenannte ´Paraboiled Reis´. Durch das Paraboiling-Verfahren werden Vitalstoffe aus den Randschichten ins Innere des Korns getrieben und bleiben so nach dem Polieren weitgehend erhalten. Ein Vollwertprodukt ist Paraboiled Reis allerdings nicht."
(aus: s.u.)
"Die am extremsten denaturierte Mehltype Weizenmehl Typ 405, das hinlänglich bekannte weiße Pudermehl, hat einen Ausmahlungsgrad von 10 bis 54% ( = 10-54% des vollen Korns) und ist für die Ernährung praktisch wertlos.
Bereits in antiken Hochkulturen wurde Vollkornmehl für die Reichen ´verfeinert´ [...] Erst mit Einführung industrieller Ausmahlverfahren wurde das weiße, das Auszugsmehl, zur Massenware und zu einem der Hauptgründe für die moderne Mangelernährung mit ihren zahlreichen negativen gesundheitlichen Konsequenzen.
Bei der Herstellung von Auszugsmehl werden Getreidekeim, Samen- und Fruchtschale sowie Aleuronschicht mitsamt ihren lebenswichtigen Inhaltsstoffen vor dem Mahlen abgetrennt und nur der Mehlkörper wird zu Mehl verarbeitet. [...]
Gründe für die Denaturierung des vollen Korns waren die bessere Haltbarkeit (für das Ranzigwerden des Mehls ist der fetthaltige Keimling verantwortlich) und die besseren Backeigenschaften der Auszugsmehle. [...] Auch Getreideschädlinge bleiben dem weißen Mehl fern, denn es bietet ihnen keine Nährstoffe mehr; der Mensch aber soll sich von diesem Mehl ernähren. [...] Maßgebliche Ernährungswissenschaftler [vertraten] bis in unsere Zeit die Kaloriengleichmacherei, nach der minderwertiges Auszugsmehl dem hochwertigen Vollkornmehl gleichgestellt wird, weil es annährend die gleiche Kalorienmenge liefert. Die wertvollen Randschichten des Getreides dienen gewinnbringend als Viehfutter oder als Zusatz für Reformkostprodukte."
(aus: s.u.)
"Wurst besteht "überwiegend" aus allen Teilen, die noch als Fleisch definiert werden, auch Köpfe und Klauen. Je nach Sorte sind bis zu 65% Fett in der Wurst, ebenso Innereien wie Hirn, Herz, Lunge, Euter, Leber, Nieren, Magen, Knorpel (Schweinsohren), Sehnen, Maul- und Nasenschleimhäute, Blut, Schwarten, Kopf- und Beinhäute;
desweiteren Umrötehilfsmittel, Geschmacksverstärker, Antioxidationsmittel, Schnellreifemittel, Starterkulturen, Emulgatoren, Kutterhilfsmittel, Weichhaltemittel, Konservierungsstoffe und ähnliches.
Für manche Fleischerzeugnisse dürfen unter bestimmten Bedingungen auch Speisegelatine, aufgeschlossenes Milcheiweiß oder Stärke, Flüssigei, flüssiges Eigelb, Gefriervollei, Gefriereigelb, Trockenblutplasma, Blutplasma, Blutserum verwendet werden, ohne dass dies immer dem Verbraucher kenntlich gemacht wird.
Analysen des Wiener Speziallabors der Lebensmitteluntersuchungsanstalt ergaben, dass manche der untersuchten Würste kaum Fleisch enthielten, sondern aus einem Brei aus Rinderblutplasma, Sojamehl, Hefeabfällen der Bierindustrie, feinst zermahlenen Hühnerköpfen, Hühnerfüßen, Hühnerflügeln und Knochenpulver bestanden."
(Aus: Handbuch der gesunden Ernährung, dtv ´95)