25.11.04

Half Life 2 - Plaza

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Half Life 2 - Waterhazard

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Posted by zitator at 14:15 | Comments (0) | TrackBack

Francis Ponge: Kieselstein

"Sans aucun souci du lendemain, dans un bureau clair et moderne, je passe mes jours. [...]
Cependant le soir, libre de mon temps, je prends conscience d´étre un homme pensant: Je lis et je réfléchis, réservant une demi-heure á cet effet avant de dormir."

("Ohne mich um das Morgen zu kümmern, verbringe ich meine Tage in einem hellen, modernen Büro. [...]
Abends jedoch, in der Freizeit, wird mir klar, dass ich ein denkendes Wesen bin: ich lese und überlege, spare mir für diesen Zweck eine halbe Stunde vor dem Einschlafen auf.")

Ponge, Francis, Einführung in den Kieselstein und andere Texte (Introduction au galet); Auswahl. Fischer Verlag, Frankfurt/M, 1986.

Posted by zitator at 14:09 | Comments (0) | TrackBack

12.11.04

Die letzten Tage der Menschen

Wir leben jetzt im Zeitalter der letzten Menschen, die sich wie gewohnt weiter streiten
und die, man weiss nicht warum (wirklich?), für Götter sich selbst nun halten.

Der Thron Gottes ist längst nicht vakant.

Wo sind sie also, die Überwinder der Gottesmörder?

Wo ist denn nun der Supermensch?

Sprecht, sprecht, vit, vit ..

Posted by Philosoph at 17:49 | Comments (0) | TrackBack

03.11.04

Nietzsches Wort "Gott ist tot"

"Der tolle Mensch", Aphorismus Nr. 125 aus Nietzsches "fröhlichen Wissenschaft".
"[...] Wohin ist Gott?" rief [der tolle Mensch], "ich wil es euch sagen! Wir haben ihn getötet - ihr und ich! Wir sind alle seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? [...]
Hören wir noch nichts vom Lärm der Totengräber, welche Gott begraben? Riechen wir noch nichts von der göttlichen Verwesung? - auch Götter verwesen![...]"

Heidegger bespricht in Holzwege Nietzsches Wort "Gott ist tot".
Seine Abhandlung endet mit dem Satz:

"Das Denken endet erst dann, wenn wir erfahren haben, daß die seit Jahrhunderten verherrlichte Vernunft die hartnäckigste Widersacherin des Denkens ist."

Posted by zitator at 22:35 | Comments (1) | TrackBack

01.11.04

Baudelaire

Er meinte, dass die Arbeiter und Anarchisten zwar von jeder Pflicht frei sein wollten, vor allem von der Pflicht, die Düfte und andere "Dekadenzien" des Adels zu besorgen, obwohl sie auf sich allein gestellt nicht einmal imstande sind, irgendeine Parfümerie auf die Beine zu stellen...

Vielleicht noch zu erwähnen, Baudelaires Meinung zu erotischen Stichen, u.z. sah er sie als berechtigten Genuss und wünschte, dass diese Wohltat allen geistvollen Menschen zugänglich gemacht würde: "Denn dem Künstler ist nichts obszön.".

Posted by Philosoph at 17:26 | Comments (0) | TrackBack