Nachhaltigkeit ist gefragt. Vorreiter sind Mercedes (Leichtbauweise) und Sony (Verringerung der Stromleistung im Stand-by-Modus). Der "ökologische Rucksack", der mittels des MIPS Index errechnet wird, beträgt für einen PKW 70 000 kg "vom Erzabbau bis zur Verschrottung". Laptop: 430 kg, Jeans 32 kg, Goldring (der Eine) 2000 kg.
link: www.wupperinst.org/Projekte/mipsonline/
Quelle: P.M. Magazin November 2003
was vielleicht interessanter ist: dass man durch supermassive schwarze Löcher fliegen kann, eine Einbahn ...
Nach der Installation von Mozilla Firebird Browser, 6mb überraschte die nette Tab - Option, wo sich in einem Fenster mehrere Adressen öffnen lassen ohne umzuspringen. Das ist vor allem bei diesen neumodischen Windows - Versionen interessant, weil dort in der Taskleiste irgendwann einmal die Browserfenster zusammengeschoben werden...

Den Special Cup bekommt man erst in der 100ccm Klasse. Und zwischendurch laufend neue Vehikels. Der am Anfang fehlende Toad wird erst viel später freigeschalten. Hurra! Wo sind die N64 Strecken?
Doppelte Mehrheit ist Europas neuerster Beitrag zur Demokratiegeschichte.
Man probiert einen "einfache" Dualismus (?) der aber, auf sprachlicher Ebene die "ganze", dennoch unerhörte Neuheit ist.
Sind unter Windows Daten irrtümlich gelöscht oder formatiert worden? Kein Problem. Man holt sich EasyRecovery (Professional) der Firma Ontrack für läppische 500 Euro (wahlweise auch in diversen Peer-To-Peer Netzwerken erhältlich), und die Daten sind wieder da.
Keine Frage, dass so etwas unter Linux/Unix mit Open Source Programmen wesentlich "billiger" ist.
Das Fallbeispiel:
Auf dem Compaq Win98 Laptop funktionierte Internet-Explorer plötzlich (?) nicht mehr. In der Hoffnung, das Programm reparieren zu können, fummelte der unbedarfte User mit eingelegter Recovery-CD herum. Beim ersten Neustart dachte er noch daran, sicherheitshalber die CD nicht im CD-Laufwerk zu belassen. Explorer liess sich natürlich nicht wiederherstellen. Der User startete den Rechner also ein weiteres mal neu und machte sich unterdessen einen Kaffee. Als er zurückkam leuchtete ihm ein Norton-Ghost Fenster (?) entgegen, in welchem irgend etwas von 99% geschrieben stand. Ihm wurde mulmig zumute. Kurze Zeit später fuhr ein frisches Windows 98 hoch, ohne dass er auch nur einmal nach einer Bestätigung für dieses unerhörte Neu-Aufsetzen gefragt worden war.
Tatsächlich hatte sich das Windows 98-Image von der Recovery-CD ungefragt über sein altes System drüberinstalliert. Er lachte und im selben Moment rief er einen Freund an, der allerdings von Programmen zur Datenwiederherstellung vage gehört hatte.
Es begann die Suche. Ein Adapter, der 2,5 Zoll Laptop-Festplatten an normale IDE-Kabel von Stand-PCs anschliessen kann kostet im Fachhandel (suboptimal bei Pearl bestellt) um die 10 Euro. Die mit Problemen solcher Art beschäftigten Betriebe nannten ihre Preise und setzten jedesmal, "wenn es ihnen das wert ist?" hinzu. Diese fingen nämlich bei 80 Euro für eine einzelne Datei an, und die einzige Firma vor Ort nahm ab 200 Euro, Preise nach oben offen. Angesichts der relativen Belanglosigkeit seiner Daten blieb dem User nur die Selbsthilfe.
Die meisten Programme aus dem Internet entpuppten sich allerdings als Dateisicherungs-Tools, nützlich nur für die Fälle vor der Katastrophe, bis auf EasyRecovery, und vielleicht ein weiteres Programm, das schliesslich nie getestet wurde. Die Trial-Version von EasyRecovery liess zumindest erkennen, dass die gewünschten Daten noch vorhanden waren. Das war schon immerhin etwas. Zufällig hatte der Poisoned-Peer auf dem beigestellten Macintosh eine fantastisch schnelle Verbindung. Denn es war schon spät geworden an diesem Tag, im Nebenraum lief Mariokart Doubledash am Gamecube. Eine halbe Stunde später begann die Rettungsaktion. Mittels Adapter hing besagte Mini-Festplatte, um Jumper-Probleme zu vermeinden statt des CD-Laufwerks, am Hilfs-PC am zweiten IDE-Port als Master. Das auf der Festplatte des Hilfs-PCs installierte EasyRecovery lies die verlorenen Daten (40 000 Dateine, ca. 6 GB) in 17 Minuten ein. Ungefähr soviel Zeit brauchte auch der User, um sich schliesslich aus dem Wust seiner alten Daten, die in den Directories 1 - 500 temporär ausgelesen worden waren, für ein Paket von 1,6 GBder wichtigesten Daten zu entscheiden. Eine weitere halbe Stunde verging mit dem Überspielen der Daten auf die Platte des Hilfs-PCs. Und nach einem abschiessenden und oberfläclichen Check spielte sie der User anschliessend auf seine Platte zurück. Voila! Jetzt begann die Sortierung der Daten. Das machte allerdings nichts. In der Wartezeit hatte er nämlich um die 50 neuen Gamboy Advance - Roms aus dem Internet geladen. Der Desktop des Macs war ein Saustall. Es würde viel Freude machen, die Spiele zu testen.
Es scheinen allerdings einige wiederhergestellte JPG-Dateien fehlerhaft zu sein. Ein kleiner Schönheitsfehler der Aktion?
Dust:
www.brandeins.net/magazin/schwerpunkt/artikel21.html
...in Erinnerung an Stanislaw Lems Robotermärchen .
"Nein, ich werde ihnen nicht alle Ticks der Werber erklären, dafür ist die Zeit zu schade, lesen sie lieber die alten Comics von Lauzier oder gucken sie die Komödien aus den 70er Jahren... Damals hat man über Reklame noch gelacht. Heute lacht niemand mehr... Die Leute merken das langsam: Sie zappen unsere Spots weg, zerreissen unsere Prospekte, fliehen unsere Wartehäuschen, sprayen Tags auf unsere Plakate. Diese Reaktion nennt man Publiphobie."
Beigbeder, Frederic, 39,90. Neununddreissig neunzig (org. 99 Francs), 2001 Rowohlt
"...
Werbung finanziert das Fernsehen, diktiert den Sport... alteriert die Gesellschaft, modelliert die Sexualität und fördert das Wachstum. Eine Zahl gefällig? 1998 beliefen sich die Werbeausgaben der Anzeigekunden weltweit auf 2340 Milliarden Francs... Zu diesem Preis, das kann ich ihnen versichern, ist alles käuflich - besonders ihre Seele....
Die Menschen sassen in Platos Höhle... Man hatte den Logos durch Logos ersetzt, die an die feuchten Wände unserer Grotte projeziert wurden...
Werbeausgaben der wichtigsten französischen Anzeigekunden (1998):
Vivendi ... 2,0 Mrd. Francs
LÓreal .... 1,8 Mrd. Francs
Peugeot-Citroen ... 1,8 Mrd. Francs
France Telecom .... 1,5 Mrd. Francs
Nestle ... 1,5 Mrd. Francs
Madone ... 1,3 Mrd. Francs"
mit jedem treffenden, schlagenden, schneidenden Wort wächst der Abstand der Vormenschen gegenüber ihrer "Umwelt"
Durch die Trias von Werfen, Schagen und Schneiden (ergänzt durch manuelle Operationen wie Knüpfen, Schaben, Polieren, Stechen etc.) öffnet sich ein Fenster, in dem Produktionen geschehen und Produkte erscheinen können ... Der Vormensch als Werfer, Schlagoperateur und Zerleger ... Die Lichtung [quasi Menschwerdung] ist ein Werk der Steine, die zu anderen Steinen, zu entstehenden Händen und zu bearbeitbaren oder treffenden Dingen passend werden.
Der erfolgreiche Schlag ist die Vorform des Satzes. Der treffende Wurf ist die erste Synthesis [ ] aus Subjekt (Stein), Kopula (Aktion) und Objekt (Tier oder Feind). Der durchgehende Schnitt präfiguriert das analytische Ureil. Darum: Wer von Steinen nicht reden will, soll von Menschen schweigen...
Der Erfolg der harten Mittel - der Wurf-, Schlag-, und Schneidemittel - bildet sich im weichen Mittel, im Sagen und Zeichnen, ab. In dieser Sicht ist die Sprache nichts als ein Medium, Erfolge zu repräsentieren und zu präsentieren - mithin eine Form, die einerseits Erfolge weitergibt, andererseits selbst reiner Vollzug von Redeerfolg ist.* Mit jedem erzielten, gesagten und gespeicherten Erfolg, mit jedem treffenden, schlagenden, schneidenden Wort wächst der Abstand der Vormenschen gegenüber ihrer "Umwelt" und spinnt sie in die Sphäre der erfolgreich gesagten Worte ein. ... In diesem Sinn streben tatsächlich alle Menschen "von Natur aus" nach dem "Wissen" [Aristoteles, Anfang der Metaphysik], das Erfolg ist.
Solterdijk, p.185, s.u.
*siehe auch das Posting Sloterdijk, Sloterdijk über Sprache, Nietzsche und Hitler
"Die Triftigkeit und Zukunftsgemässheit der langfristig gewachsenen Furchthaltungen gilt es zu prüfen. ... Nach der Abschaffung der Sklaverei im 19.Jahrhundert zeichnet sich für das 21. oder das 22. eine weitgehende Auflösung der herrischen Relikte ab - niemand wird glauben, dass dies ohne intensive Konflikte geschehen kann; es ist nicht ausgeschlossen, dass sich das reaktionäre Herrische noch einmal zu einem neuartigen Modus von Faschismus verbünden wird. Die Ingredienzien hiervon sind vor allem in der US-amerikanischen Massenkultur päsent. Doch wie ihre Heraufkunft ist das Scheitern solcher Reaktionen vorhersehbar.
... Aber ... die über ein Weltalter gewachsenen Gewohnheiten und Zwänge zur vergewaltigenden Einteilung komplexer Verhältnisse lösen sich nicht über Nacht auf; die Kulturen, in denen der Verdacht und das Ressentiment an der Macht sind, gedeihen regional intensiv weiter. Egoistische Identitätskonstrukte tragen das Ihre dazu bei, die generösen Potentiale zu blockieren, die vom Denken der Mehrwertigkeit ... und... der Vielheiten ... entbunden werden können. Solange dies gilt, bleibt das Überholte anschlussfähiger, als ihm zukommt. Deshalb streben Rohsubjekte weiter nach der Verfügung über Rohstoffe. Die Reaktion bleibt eine Weltmacht (hallo Dim! ;). Muss man betonen, dass es an der schöpferischen Intelligenz liegt, die Reaktion zu widerlegen?"
Sloerdijk, p. 232, s.u.
"Dass dieser weitgehend unbemerkten, steigernden, verfeinernden Grundtendenz der Humanevolution (Dekadenz) in zahlreichen Kulturen historischer Zeit eine Maske aus sekundären Abhärtungen und männlichen Kriegertugenden bis zur willkürlichen Verrohungen überzogen wurde, hat den Einblick in die Werkstatt der Evolution erschwert. Zu sehr hat man sich von der Gewalt und ihren inneren und äusseren Niederschlägen beeindrucken lassen. Es ist Zeit einzusehen, dass im Hinblick auf den Menschen gilt: Nichts ist erfolgreicher als die Dekadenz.
Durch die Betonung des Wohnens ist im Sinne des Territoriums nichts gesagt: Im Gegenteil, nur weil Menschen seit jeher in (wandernden oder lokal improvisierten) Gruppen-"Häusern" leben, können sie schon in einer relativ frühen Phase ihrer Geschichte Windpalisaden und Hütten, in einer späten Phase auch ortsfeste Häuser bauen, ja sogar Bodenrechte halluzinieren. [...] Man muss die Fähigkeit zu wohnen vom Festhalten an gebauten Häusern und okkupiert-bebauten Territorien lösen, um den Primat des raumbildenden Zusammenseins von Menschen mit Menschen vor dem architektonischen Hausbau radikal genug zu begreifen."
Sloterdijk, s.u.
Vorgeschichte: Wie Herden- und Gruppenbildung bei Tieren (und Pflanzen) den Individuen im Inneren der Herde (v.a. Weibchen und Jungen) erste Schutzfunktionen vor Witterung (lebende Windpaslisaden) und Gefahren, durch den ´Schutzwall´ der am Rand befindlichen Individuen, ermöglicht, so stellten Hominiden der Altsteinzeit durch den Einsatz von Wurf-, Schlag- und Schneidetechniken, ´harten Mittel´ also, ein Binnenklima für ihre Mitglieder her, welches eine Abkopplung von äusseren Auslesefaktoren ermöglichte -> Der mobile Ort, die Lichtung (Heidegger).
Das Wohnen: "Unter Perspektiven der Evolutionstheorie ist die umweltdistanzierende Praxis der Vormenschen und erst recht der beginnende Menschen immer schon eine spontane Genmanipulation - Selbstbehausungstechnik mit der Nebenwirkung Menschwerdung. [...] Weil Menschen nur als Geschöpfe des Wohnens vorkommen, sind sie instabiler, flüssiger, ihrer Art untreuer als je ein Tier vor ihnen. Aber sie sind deswegen keineswegs ´wesenlos´. Sie sind wesenhaft verwöhnt und wesenhaft dazu disponiert, ihre Verwöhnung mit äusserstem Einsatz zu verteidigen. [...] Der Mensch ist folglich von Anfang an und überall ein Hybrid oder [...] ein Decadent - Produkt einer unbewussten Domestikation, Zustand einer Drift, in der die Artmerkmale auf dramatische Weise ins Fliessen geraten. Dass dieser weitgehend unbemerkten, steigernden, verfeinerten Grundtendenz der Humanevolution in zahlreichen Kulturen Histu"...grfkrszzzz
to be continued..
Sloterdijk, Peter, p. 197ff, Domestikation des Seins. in: Nicht gerettet. Versuche nach Heidegger. Suhrkamp 2001

jetzt, da Mariokart mit Double Dash!! für Gamecube in die vierte Runde geht, ist es Zeit zurückzuschauen. es begann alles 1992 mit Super Mariokart für SNES (siehe Bild). Es war noch kein richtiges 3D, das wurde erst am N64 eingeführt. Am Gameboy Advance feierte das ursprüngliche Mariokart ein Comeback, mit Geduld war es sogar möglich, die ursprünglichen SNES - Strecken zu fahren.