Daß ´Star Wars´ (Krieg der Sterne) sehr von ´Dune´ (Wüstenplanet) inspiriert ist, kann nach Erscheinen der neuen Teile wohl niemand mehr bezweifeln.
Aber je näher das Erscheinungsdatum des dritten ´Herr der Ringe´-Teils rückt, um so mehr macht sich der Philosoph Gedanken, ob solch ein gewaltiges Epos dem Zugriff eines Georg Lucas entgangen sein kann. Und tatsächlich:
´Willow´, die Geschichte eines Mannes aus einem kleinen Volk (welches von Liliputanern gespielt wird - typischer Lucas ´Mut´) ist doch genau das. Der Held Willow (bei Tolkien: Frodo) bricht nach dem Finden eines Fidelkindes in die Welt der grossen Menschen auf, findet Schwertkämpfer (Pendant Aragorns), wird beschützt von guter Zauberin (=Gandalf), muss das Kind dem Zugriff der bösen Zauberin (=Saruman) entziehen. Es gibt Orcs, Trolle und Reiterheere. Charakteristisch für Lucas´ Kopierstil ist der Geschlechterwechsel, beispielsweise der Zauberer, wie auch in Star Wars praktiziert (Jedi Ritter = Bene Gesserit), die Vereinfachung der Story und das stärkere Hervorheben der märchenhaft - kindlichen Elemente. Übrigens ist Willow ein sehr sehenswerter Film.