04.08.03

Dr. Schwein empfiehlt: Wurst

"Wurst besteht "überwiegend" aus allen Teilen, die noch als Fleisch definiert werden, auch Köpfe und Klauen. Je nach Sorte sind bis zu 65% Fett in der Wurst, ebenso Innereien wie Hirn, Herz, Lunge, Euter, Leber, Nieren, Magen, Knorpel (Schweinsohren), Sehnen, Maul- und Nasenschleimhäute, Blut, Schwarten, Kopf- und Beinhäute;

desweiteren Umrötehilfsmittel, Geschmacksverstärker, Antioxidationsmittel, Schnellreifemittel, Starterkulturen, Emulgatoren, Kutterhilfsmittel, Weichhaltemittel, Konservierungsstoffe und ähnliches.
Für manche Fleischerzeugnisse dürfen unter bestimmten Bedingungen auch Speisegelatine, aufgeschlossenes Milcheiweiß oder Stärke, Flüssigei, flüssiges Eigelb, Gefriervollei, Gefriereigelb, Trockenblutplasma, Blutplasma, Blutserum verwendet werden, ohne dass dies immer dem Verbraucher kenntlich gemacht wird.

Analysen des Wiener Speziallabors der Lebensmitteluntersuchungsanstalt ergaben, dass manche der untersuchten Würste kaum Fleisch enthielten, sondern aus einem Brei aus Rinderblutplasma, Sojamehl, Hefeabfällen der Bierindustrie, feinst zermahlenen Hühnerköpfen, Hühnerfüßen, Hühnerflügeln und Knochenpulver bestanden."
(Aus: Handbuch der gesunden Ernährung, dtv ´95)

Posted by Dr. Schwein at 04.08.03 22:25 | TrackBack
Comments

Hm, lecker.Obwohl diese Antiwurstargumente eigentlich fast schon hinreichend, wenn auch nicht so detailliert, allgemein bekannt sind, macht es doch immer mal wieder "Freude", sich diese in Erinnerung zu holen. Aber, selbst wenn Fleisch nicht vollgepumpt wird mit diversen Aufputsch- und Beruhigungsmitteln, Muskelmachern und Wachstumsförderer, Arzneien gegen Husten, Durchfall etc., Antibiotika, Beta-Blockern und Tranquilizern, hat Fleisch auch so seine Nachteile: So führt Fleisch dem Körper z.B. Fett und Eiweiß zu, die bei zu hohem Verzehr gesundheitsschädigend sein können. Fett ist Dickmacher Nr. 1, denn 1 Gramm Fett liefert 9 Kalorien. Fett macht nicht satt, sondern verführt dazu, mehr zu essen. Jedes Gramm, was nicht verheizt wird, lagert sich im Körper an als Hüftspeck und in den Gefäßinnenwänden. Dies führt letztlich zu Schlaganfall oder Herzinfarkt. Fleisch und Wurst bestehen aus gesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren können z.B. den Cholesterinspiegel erhöhen. Zu viel Cholesterin im Blut ist ein Gesundheitsrisiko. Außerdem raubt Fett mit den Jahren intellektuelle Leistungsfähigkeit, Schlagfertigkeit, geistige Frische (vielleicht liegt ja hier die Ursache des gesellschaftlichen Übels vergraben?). Denn in den Gehirnzellen liegen bekanntlich feine Kanäle, durch die der "Strom" fließt. Genau vor diesen lagert sich unverbranntes Nahrungsfett ab und behindert die Intensität der Gedanken. Ferner soll Fleisch einen schlechten Lieferanten für Vitamine und Mineralien bilden.
Der hohe Fleischverbrauch führte letztlich zur Massentierhaltung, die das traditionelle bäuerliche Denken (gesunde Nahrungsmittel zu produzieren) und die althergebrachten Fütterungsmethoden (z.B. Grad, Heu, Kleie) verdrängt hat.
Um den Fleischverbrauch von 93 kg pro Kopf im Jahr zu decken, werden in der BRD jährlich 30 Millionen Schweine, 4 - 5 Millionen Rinder, 400 000 Kälber und 100 Millionen Geflügel geschlachtet (Stand 1980). Deshalb verfüttern wir in den westlichen Industrieländern jährlich 371 Millionen Tonnen Getreide. Allein bereits 12 Millionen Tonnen würden genügen, um 400 Millionen der am stärksten unterernährten Menschen ausreichend zu ernähren. Der Hunger in der Welt könnte somit grundsätzlich aus der Welt sein.(Prof. W. Koch, 1980) Auch der Stern wusste schon im August 1988 zu berichten, "das ist nicht nur energiewirtschaftlicher Wahnsinn - 7 pflanzliche Kalorien müssen für 1 Fleischkalorie investiert werden -, sondern auch gesundheitlicher Schwachsinn, selbst wenn das Fleisch nicht verseucht ist. Schau den Metzger ins Gesicht und du siehst rot. Ergebnis winziger Blutungen, Folge überbelasteter Kapillaren. Solche Gefäßentartungen gehen auf übermäßigen Fleischkonsum zurück."

Na, dann Mahlzeit!

(Quelle: Dr. med. Heide, M. (1989). Vegetarische Ernährung. Stuttgart: G.Thieme Verlag - Dr. Strunz, U. (2003). Forever young. München: dtv.)

Posted by: Ina at 06.08.03 22:09

Bedeutende Vegetarier:
Pytagoras, Tolstoi, da Vinci, A.v.Humboldt, A.Schweitzer, Seneca, Gandhi und R.Wagner.
Jedoch auch A.Hitler was zeigt, dass Vegetarier nicht die besseren Menschen sind.

Posted by: xxx at 07.08.03 19:02

Selbst Jesus soll Vegetarier (gewesen) sein!
Gelesen bei: www.jesusveg.de

Posted by: Ina at 08.08.03 01:31
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